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Geithain (Sachsen)

Am 1. Mai 1990 wurde zwischen der sächsischen Stadt Geithain und der Gemeinde Veitshöchheim der Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Die Partenerschaft besteht in einem regen Austausch von Bürgerinnen und Bürgern, Offiziellen und vor allem auch von Vereinen und Einrichtungen. Im kulturellen Bereich hat der Austausch das Ziel, Kontakte zwischen Künstlerinnen und Künstlern aufzubauen und kulturelle Projekte umzusetzen. Seit Beginn der Partnerschaft finden daher immer wieder verschiedene kulturelle Veranstaltungen in Geithain und Veitshöchheim unter Beteiligung örtlicher Künstler*innen oder Gruppen statt.

Broschüre zum 25-jährigen Jubiläum der Partnerschaft Veitshöchheim und Geithain (pdf)

Homepage der Stadt Geithain

Mitten in Sachsen

Geithain liegt an der Handelsstraße von Altenburg nach Rochlitz auf einem langestreckten Höhenzug und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Jahr 1186 wird die Siedlung Geithain nahe einer Burg, die Stelle der heutigen Nicolaikirche, erstmals erwähnt. Sechs große Brände, der erste im Jahr 1444, vernicheten immer wieder große Teile des Stadtgebiets. Im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) wurde Geithain schwer getroffen und insgesamt siebzehnmal geplündert, so daß um 1650 nur noch 181 Personen in Geithain lebten. 1833 wurde in Geithain eine bürgerliche Städteordnung eingeführt. Damals lebten bereits wieder etwa 3000 Menschen in der Stadt. Die günstige Lage und ein Eisenbahnanschluss 1872 begünstigte die wirtschaftliche Entwicklung in der Stadt und Geithain entwickelte sich zu einem Verkehrsknotenpunkt zwischen Leipzig, Chemnitz und Dresden.

Die Zeit des Nationalsozialismus endete für Geithain am 14. April 1945 durch Einheiten der US-Armee. Ab Mitte Mai 1945 hielten sich Truppen der Roten Armee nahe Geithain auf. Nach gründung der DDR erhält Geithain den Status einer Kreisstadt. Mit einem Reformationsgottesdienst am 31. Oktober 1989 und der im Anschluss stattfindenden Demonstration begann auch in Geithain die politische Wende.

Geithain hat heute etwa 7300 Einwohner. Wirtschaftlich prägen vornehmlich Handel und Gewerbe das Bild der Stadt.

 

Das Ortsbild ist von historischen Gebäuden geprägt: neben der St. Nikolaikirche gibt es die Marienkirche und den Pulverturm aus der Gründungszeit der Stadt im 12. Jahrhundert. Zu den sehenswerten Gebäuden aus dem 16. bis 19. Jahrhundert zählen das Rathaus und das Zollhaus. Besonders bemerkenswerte historische Zeugnisse sind die Stadtbefestigung und die über 1.000 m langen unterirdischen Gänge, von denen rund 412 m begehbar sind. Geithain besitzt ein Heimatmuseum, ein Schwimmbad und einen kleinen Tierpark im Stadtpark.

Geithains verkehrsgünstige Lage im Kohrener Land zwischen Dresden, Chemnitz und Leipzig macht die Stadt zum idealen touristischen Ausgangspunkt. Von Geithain aus bieten sich Auslüge in die nähere Umgebung an.

Sehenswürdigkeiten in Geithain

Tourismus im Kohrener Land