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Grüner Strom von gemeindlichen Dächern

Kohle- und Kernkraftwerke können nur stillgelegt werden, wenn der Ausbau erneuerbarer Energien gezielt vorangetrieben wird. In Veitshöchheim hat man sich schon sehr früh Gedanken gemacht, wie man einen nachhaltigen Beitrag zur Stromerzeugung leisten kann. Die drei Photovoltaikanlagen sind ab 2010/2011 realisiert worden und arbeiten bisher zur vollsten Zufriedenheit der Gemeinde. Dabei waren und sind PV-Anlagen im Gemeinderat durchaus kontrovers diskutiert worden. Auf dieser Seite finden Sie die Anlagendaten und die aktuellen Erträge.

Photovoltaikanlage Geisbergbad

Die Gemeinde Veitshöchheim errichtete 2014/2015 am südlichen Hang des Geisbergbads in Veitshöchheim, eine netzgekoppelte Freiflächen-Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 70,2 kWp. Der durch die PV-Anlage erzeugte Strom wird überwiegend, voraussichtlich zu etwa 80%, im Schwimmbad (Jahresverbrauch ca. 250.000 kWh) selbst verbraucht. Der Rest wird in das öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Die CO2-Einsparung durch die Anlage liegt bei über 45 Tonnen pro Jahr. Aufgrund der Lage oberhalb des Ziegelhüttengrabens liegt die Anlage optisch kaum einsehbar und stört dadurch das Ortsbild nicht.

Die Abweichungen von den angegebenen Ertragserwartungen kommen dadurch zu Stande, dass die prognostizierten Werte für eine Südanlage berechnet sind, die PV-Anlage Geisbergbad allerdings leicht davon abweicht. Sprich: Die tatsächliche Ausrichtung der Module wird durch die Statistik nicht ausreichend berücksichtigt

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Photovoltaikanlage Mainfrankensäle

Auf den Mainfrankensälen wurde 2014 auf einer Teilfläche des Daches eine PV-Anlage mit 230 Modulen und einer Leistung von 55,2 kWp installiert. Etwa 33 Tonnen CO2 spart die Anlage jährlich ein. Die Einspeisung des Stroms erfolgt in die Gaststätte, der Überschuss wird in das öffentliche Netz abgegeben. Neben der PV-Anlage erzeugt auch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) einen beträchtlichen Anteil des Stromes, den unser Veranstaltungszentrum verbraucht.

Die Abweichungen von den angegebenen Ertragserwartungen kommen dadurch zu Stande, dass die prognostizierten Werte für eine Südanlage berechnet sind, die PV-Anlage Mainfrankensäle eine Ost-West-Anlage ist. Sprich: Die tatsächliche Ausrichtung der Module wird durch die Statistik nicht ausreichend berücksichtigt

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Auf einer Fläche von etwa 600 Quadratmeter auf dem Trinkwasser-Hochbehälter wurde 2011 eine PV-Anlage mit einer Anlagenleistung von 37,44 kWp errichtet und im Dezember 2011 in Betrieb genommen. Jährlich produziert die Anlage etwa 34.632 kWh Strom, die in das öffentliche Netz eingespeist und vergütet werden. Die CO2-Einsparung liegt bei ca. 20,8 Tonnen jährlich.

Die Abweichungen von den angegebenen Ertragserwartungen kommen dadurch zu Stande, dass die prognostizierten Werte für eine Südanlage berechnet sind, die PV-Anlage Hochbehälter allerdings gegen Südost ausgerichtet ist. Sprich: Die tatsächliche Ausrichtung der Module wird durch die Statistik nicht ausreichend berücksichtigt.

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