Gemeinsam für ein gutes Miteinander – Ein persönlicher Appell an alle Hundehalterinnen und Hundehalter
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
unsere Gemeinde lebt von einem respektvollen und freundlichen Miteinander. Dazu gehören Familien mit Kindern, Seniorinnen und Senioren, Spaziergänger, Sportler, Radfahrer, Landwirte – und selbstverständlich auch die vielen verantwortungsvollen Hundehalterinnen und Hundehalter, die täglich mit ihren Vierbeinern unterwegs sind.
Leider erreichen uns in der Gemeindeverwaltung immer wieder Hinweise über Situationen, die vermeidbar wären: frei laufende Hunde im Ortsbereich, liegen gelassener Hundekot oder Hunde, die im Wald Wildtiere aufscheuchen. Solche Vorfälle sorgen verständlicherweise für Ärger und führen dazu, dass alle Hundehalter in ein schlechtes Licht geraten – obwohl sich die überwiegende Mehrheit vorbildlich verhält.
Deshalb möchte ich Sie herzlich bitten: Helfen Sie mit, dass das auch künftig so bleibt.
Bitte führen Sie Ihren Hund innerhalb des Ortsbereichs verantwortungsvoll. Nach der Hundehaltungsverordnung der Gemeinde sind große Hunde im Ortsbereich an der Leine zu führen. Diese Regel dient nicht nur dem Schutz anderer Menschen, sondern auch der Sicherheit Ihres eigenen Hundes.
Ebenso wichtig ist es, die Hinterlassenschaften Ihres Hundes selbstverständlich zu beseitigen. Niemand möchte auf Gehwegen, Grünanlagen oder Spielplätzen Hundekot vorfinden. Mit wenigen Handgriffen leisten Sie einen großen Beitrag zu einem gepflegten Ortsbild und zu einem respektvollen Umgang miteinander.
Auch unsere Wälder, Wiesen und Fluren verdienen besondere Aufmerksamkeit. Sie sind Lebensraum zahlreicher Wildtiere und zugleich Erholungsraum für uns alle. Bitte behalten Sie Ihren Hund deshalb auch außerhalb der Ortschaft stets unter Kontrolle und nehmen Sie Rücksicht auf Wildtiere, Landwirte, Waldbesitzer sowie andere Erholungssuchende. Gerade in der Brut- und Setzzeit kann bereits ein kurzer Hetzlauf erhebliche Folgen für Jungtiere haben.
An dieser Stelle möchte ich mich ebenso an alle Bürgerinnen und Bürger wenden, die keinen Hund besitzen.
Nicht jeder Hund freut sich über Kontakt zu fremden Menschen, und nicht jeder Mensch fühlt sich im Umgang mit Hunden sicher. Deshalb hilft auch hier gegenseitige Rücksicht: Bitte sprechen Sie Hundehalter an, bevor Sie einen Hund streicheln oder Kinder zu ihm lassen. Begegnen Sie Hunden ruhig und gelassen und vermeiden Sie hektische Bewegungen. Freundlichkeit und gegenseitiges Verständnis helfen oft mehr als Vorurteile.
Ein weiterer Appell richtet sich an alle Radfahrerinnen und Radfahrer. Auf gemeinsam genutzten Geh- und Radwegen kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, wenn sich Fahrräder oder E-Bikes nahezu lautlos von hinten nähern. Bitte machen Sie sich daher rechtzeitig durch ein freundliches Klingelzeichen bemerkbar, bevor Sie Spaziergänger mit Hund überholen. So haben Hundehalter ausreichend Zeit, ihren Hund sicher an die Seite zu nehmen oder kurz anzuleinen. Ein kurzer Hinweis kann helfen, Missverständnisse, Schreckmomente und Unfälle zu vermeiden. Rücksichtnahme ist keine Einbahnstraße – sie lebt davon, dass alle Verkehrsteilnehmer ihren Beitrag leisten.
Wer sich über die in unserer Gemeinde geltenden Regelungen informieren möchte, findet auf der Internetseite der Gemeinde die Hundehaltungsverordnung einschließlich des räumlichen Geltungsbereichs. Ich lade alle Hundehalter herzlich ein, sich mit den geltenden Bestimmungen vertraut zu machen.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Gemeinde ein Ort bleibt, an dem sich Menschen und Hunde gleichermaßen willkommen fühlen. Mit gegenseitigem Respekt, Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein gelingt das – jeden Tag aufs Neue.
Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung.
Ihr
Jürgen Götz
Erster Bürgermeister
