Pressemitteilung 30.04.2026
25 Jahre AKTION GRUNDWASSERSCHUTZ: Interaktive Wanderausstellung in der Regierung von Unterfranken
Würzburg (ruf) – Anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums stellt die AKTION GRUNDWASSERSCHUTZ die interaktive Wanderausstellung „Trinkwasser für Unterfranken“ vom 7. Mai bis 25. Mai 2026 im Foyer der Regierung von Unterfranken aus (Peterplatz 9, 97070 Würzburg, Öffnungszeiten Mo.-Do. 08:30–16:15 Uhr, Fr. 08:30–13:30 Uhr).
„Wasser ist ein wichtiges und schützenswertes Gut. Wir benötigen es nicht nur als Trinkwasser - unserem wichtigsten Lebensmittel. Auch die Produktion nahezu aller Güter erfordert sauberes Wasser“, betont Regierungspräsidentin Dr. Susanne Weizendörfer.
Im Mittelpunkt der acht Ausstellungsmodule stehen daher Themen wie der Wasserkreislauf, die Entstehung von Grund- und Trinkwasser sowie die Auswirkungen des Klimawandels in Unterfranken. Dabei geht die Ausstellung spannenden Fragen nach: Wofür nutzen wir unser Trinkwasser eigentlich? Welche Aufgaben übernimmt ein Wasserversorger? Und was kann jede und jeder Einzelne tun, um unser Grundwasser nachhaltig zu schützen? Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Antworten auf diese Fragen zu finden und dabei ihr Wissen zu testen.
Die Ausstellung richtet sich an alle Altersgruppen und eignet sich besonders für Schulklassen, Familien sowie alle Interessierten, die mehr über die Bedeutung und den Schutz unserer Wasserressourcen erfahren möchten. Die Wanderausstellung „Trinkwasser für Unterfranken“ kann auch kostenlos bei der Regierung von Unterfranken ausgeliehen werden (Anmeldung unter www.aktiongrundwasserschutz.de oder unter wasser@reg-ufr.bayern.de). Sie wurde bereits in zahlreichen Schulen, Gemeindezentren oder anderen öffentlichen Einrichtungen ausgestellt.
Weitere Informationen über Aktivitäten der Regierung von Unterfranken im Rahmen ihrer AKTION GRUNDWASSERSCHUTZ - „Trinkwasser für Unterfranken“ können im Internet unter www.aktiongrundwasserschutz.de und www.wasserschule-unterfranken.bayern.de abgerufen werden.
Den Inhalt dieser Pressemitteilung, eventuell ergänzende Anlagen und Informationen, sowie gegebenenfalls Bilder mit Bildunterschriften können Sie im Internet unter folgendem Link https://www.regierung.unterfranken.bayern.de/presse/pressemitteilungen/archiv/2026/027/index.html abrufen.
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Pressestelle
Regierung von Unterfranken,
Peterplatz 9, 97070 Würzburg
Tel.: 0931/380-1113
Fax: 0931/380-2113
E-Mail: pressestelle(at)reg-ufr.bayern.de
Pressemitteilung 29.04.2026
Streuobst für alle: Förderaktion im Landkreis Würzburg vom 1. Juni bis 31. Juli – 45 Euro für jeden gepflanzten Baum
Der Landkreis Würzburg und der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege setzen 2026 gemeinsam ihr Engagement für Naturschutz, Artenvielfalt und den Erhalt der heimischen Kulturlandschaft fort: Unter dem Motto „Streuobst für alle!“ können Bürgerinnen und Bürger erneut Obstbäume für ihre privaten Grundstücke bestellen und so aktiv zur Förderung von Klima, Biodiversität und regionaler Versorgung beitragen. Die Bestellphase läuft in diesem Jahr vom 1. Juni bis 31. Juli. Die Ausgabe der Bäume erfolgt zentral am Landratsamt Würzburg am 27. und 28. November 2026.
Im Rahmen des bayerischen Streuobstpakts erhalten Teilnehmer für jeden gepflanzten Hochstamm-Obstbaum eine Förderung von bis zu 45 Euro des tatsächlichen Kaufpreises. Voraussetzung ist eine Stammhöhe von mindestens 1,40 Metern. Bei klassischen Obstsorten wie Apfel, Birne oder Zwetschge deckt die Förderung in der Regel die vollständigen Anschaffungskosten ab.
Große Sortenvielfalt ohne Einschränkungen
Auch weitere Obst- und Wildobstarten wie Walnuss, Quitte und Esskastanie sind förderfähig. Für Wildobst kann im Einzelfall ein Eigenanteil erforderlich sein, was jedoch in den vergangenen Jahren nur selten notwendig war. Es können prinzipiell beliebig viele Bäume bestellt werden. Der begrenzende Faktor ist dabei die zur Verfügung stehende Fläche, da pro Baum eine Pflanzfläche von rund 100 Quadratmetern eingehalten werden sollte, um eine fachgerechte Entwicklung der Bäume sicherzustellen.
Die Teilnahme ist ohne Sortenbeschränkung möglich. Damit steht den Bürgerinnen und Bürgern eine große Auswahl an Obstgehölzen zur Verfügung, die sowohl die ökologische Vielfalt stärkt, als auch zur regionalen Selbstversorgung beiträgt. Nicht förderfähig sind weiterhin Pflanzungen in intensiv bewirtschafteten gewerblichen Anlagen mit hoher Pflanzdichte sowie Doppelförderungen im Rahmen anderer Programme oder verpflichtender Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Mit dem Streuobstpakt hat sich der Freistaat Bayern das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 eine Million neue Streuobstbäume zu pflanzen, um den in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangenen Bestand nachhaltig zu stärken – auch im Landkreis Würzburg.
Bestellung und Kontakt
Bestellungen sind vom 1. Juni bis 31. Juli über das Formular unter www.landkreis-wuerzburg.de/streuobst oder per E-Mail an streuobst(at)lra-wue.bayern.de möglich.
Erforderliche Angaben:
- Anzahl der gewünschten Bäume
- Art und Sorte
- Pflanzort (Adresse oder Flurnummer)
- Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer)
Fragen beantworten die Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Jessica Tokarek (Tel.: (0931) 8003-5463), und Streuobstberater Michael Wiesneth (Tel.: (0931) 8003-5456).
Pressemitteilung 21.04.2026
Premiere bei der Aktion „Stadtradeln“: Landkreis Würzburg tritt vom 15. Juni bis 5. Juli in die Pedale
Der Landkreis Würzburg geht erstmalig bei der Radverkehrskampagne „Stadtradeln“ an den Start und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, gemeinsam in die Pedale zu treten. Vom 15. Juni bis zum 5. Juli 2026 heißt es: Rauf aufs Rad – Klima schützen, Gesundheit stärken und Teamgeist erleben!
Denn beim Stadtradeln zählt jeder Kilometer. Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine und Unternehmen sind 21 Tage lang eingeladen, gemeinsam Kilometer für die Region zu sammeln – egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Ziel ist es, in einem spielerischen Wettradeln ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität auf zwei Rädern zu setzen und den Beitrag des Radverkehrs im Landkreis sichtbar zu machen.
Landrat Thomas Eberth freut sich auf die landkreisweite Premiere: „Mit dem Stadtradeln möchten wir möglichst viele Menschen im Landkreis Würzburg für das gemeinsame Radfahren begeistern, und zwar von den sportlich Aktiven bis hin zu denen, die einfach mal ausprobieren möchten, wie gut sich der Alltag mit dem Rad bewältigen lässt.“
Radeln, Kilometer sammeln, gemeinsam das Klima schützen
Teilnehmen können alle Personen, die im Landkreis wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Verein aktiv sind. Anmeldungen sind möglich unter www.stadtradeln.de/landkreis-wuerzburg. Dafür einfach einem bestehenden Team beitreten oder ein eigenes Team gründen. Die Erfassung der gefahrenen Kilometer erfolgt bequem über die App oder die Website von „Stadtradeln“.
Besonders aufgerufen zur Teilnahme sind die Kreisrätinnen und Kreisräte. Sie starten in einer eigenen Kategorie als Parlamentarierinnen und Parlamentarier und können damit ein Signal für die Radverkehrsförderung aus der Politik senden.
Fragen rund um die Aktion, die Anmeldung und die Teilnahme beantwortet am Landratsamt Würzburg Annegret Karches aus dem Fachbereich Klimaschutz, Energiewende und Mobilität (Tel.: (0931) 8003-5101, E-Mail: klimaschutz(at)lra-wue.bayern.de).
Pressemitteilung 20.04.2026
Natur entdecken, Landwirtschaft verstehen
Wanderungen zu Wildlebensräumen und Bio-Landwirtschaft
Gadheim / Höchberg – Mit geführten Rundgängen zum Thema „Bio-Landwirtschaft und Wildlebensräume“ lädt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen-Würzburg (AELF) dazu ein, die Zusammenhänge zwischen nachhaltiger Bewirtschaftung und Artenvielfalt vor Ort zu entdecken. Rund um den Mittelpunkt Europas in Veitshöchheim-Gadheim bewirtschaftet die Familie Römert ihre Felder nach den Richtlinien des Bioland-Verbands – ähnlich betreibt es Martin Hupp bei Höchberg. Doch was bedeutet ökologische Landwirtschaft konkret? Welche Kulturen wachsen auf den Feldern, wie gelangen sie auf unsere Teller und welche Rolle spielen Wildlebensräume in der Agrarlandschaft? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der geführten Wanderungen, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Eingebettet sind diese geführten Rundgänge in eine Aktion der Ökomodellregion stadt.land.wü und dem Projekt der Wildlebensraumberatung am AELF: Von Mai bis September machen Infotafeln entlang von Feldern, Hecken sowie Blüh- und Brachflächen sichtbar, wie ökologische Landwirtschaft und lebendige Natur zusammenwirken. An den Lehrpfaden in Gadheim und Höchberg werden Themen wie biologische Fruchtfolge, Wildtiere und die tatsächlichen Kosten von Lebensmitteln anschaulich und praxisnah vermittelt.
Die Wege sind frei zugänglich und können individuell erkundet werden. Sie eignen sich besonders für Familien, Schulklassen sowie alle Naturfreundinnen und Naturfreunde.
In Gadheim führt Biolandwirt Johannes Römert am Samstag, 9. Mai 2026, um 14:00 Uhr sowie am Samstag, 13. Juni 2026, um 15:00 Uhr durch den Lehrpfad. Treffpunkt ist der Mittelpunkt der EU in 97209 Gadheim. Die rund 2,5 Kilometer lange Route bietet einen Überblick über die Bio-Landwirtschaft vor Ort.
Auch in Höchberg werden Führungen angeboten: Biolandwirt Martin Hupp lädt am Samstag, 23. Mai 2026, um 14:00 Uhr sowie am Samstag, 13. Juni 2026, ebenfalls um 14:00 Uhr zu einem Rundgang ein. Treffpunkt ist der Jüdische Friedhof „Am Trieb“ in 97204 Höchberg. Die Strecke umfasst etwa 3 Kilometer.
Termine: Sa, 9. Mai 2026, 14:00 Uhr & Sa, 13. Juni 2026, 15:00 Uhr
Treffpunkt: Mittelpunkt der EU, 97209 Gadheim
Route: ca. 2,5 km, Überblick Lehrpfad Bio-Landwirtschaft Gadheim
Geführter Rundgang in Höchberg mit Biolandwirt Martin Hupp:
Termine: Sa, 23. Mai 2026, 14:00 Uhr & Sa, 13. Juni 2026, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Jüdischer Friedhof, "Am Trieb", 97204 Höchberg
Route: ca. 3 km, Überblick Lehrpfad Bio-Landwirtschaft Höchberg
Für alle Führungen ist keine Anmeldung erforderlich, wir freuen uns auf alle Interessierten!
